Wappen

Wappen

Das Wappen der Altgemeinde Frasdorf (mitte):

bildet heute das offizielle Gemeindewappen. Es wird wie folgt begründet: Die dreifache Spaltung von Blau und Silber weist auf das Adelsgeschlecht der Gundrichinger, die im Ortsteil Ginnerting residierten, hin. Die schon im 12. Jahrhundert nachgewiesene Frasdorfer Pfarrkirche ist der Hl. Margaretha geweiht. Deren Attribut, der Drache, versinnbildlicht dies im Wappen.

Das Wappen von Wildenwart (links):

Die geschichtliche Entwicklung der (ehemaligen) Gemeinde erhält ihr wesentliches Gepräge durch die Beziehung zu den Inhabern von Schloss und Hofmark Wildenwart. Im späten Mittelalter ist dort das Ortsadelsgeschlecht der Wildenwarter ansässig. Von den späteren Besitzern verdienen besonders die Herren von Schurff Erwähnung. Deren beider Wappen (Wildenwarter: Blaue Spitze in Gold; Schurff: „Schurfeisen" = Stahl zum Feuerschlagen) sind daher gut zum historisch begründeten Symbol für die Gemeinde geeignet. 

Das Wappen von Umrathshausen (rechts):

Der goldene Kelch deutet auf das Patrozinium Hl. Blut der Kirche Umrathshausen, die schwebende Raute auf das Wappen des Ministerialengeschlechtes der Giebinger hin. Der goldene Dreiberg am Schildfuß ist das Wappen der Herren von Aschau und verweist auf die Zugehörigkeit des Gemeindegebietes zur Herrschaft Hohenaschau