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Ortsgeschichtstafeln der Gemeinde Frasdorf

Das umfangreiche Projekt hat Rupert Wörndl, Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins, mit viel Einsatz erarbeitet und betreut. Gefördert wurde es zudem durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und ist Teil des Leader-Projekts „Chiemgauer Seenplatte“.

Ein Beispiel ist die Ortsgeschichtstafel in Wildenwart, aufgestellt zwischen der Pfarrkirche Christkönig“ und der Grundschule. Dabei wird Wildenwart, das 1244 erstmals erwähnt wird, als der geschichtlich bedeutendste Ort der Gemeinde Frasdorf näher dargestellt.

Unter anderem heißt es dort: „Der Name bedeutet `Warte in der Wildnis`. Man nimmt an, dass die Burg zur Sicherung des Übergangs über das Priental um 1200 gebaut wurde. Dann waren die ´Aschauer auf Hirnsberg` Burgherren. Von etwa 1400 bis 1500 waren Herrschaft und Schloss im Besitz der Bayerischen Herzöge, bis sie 1501 an die Hofer, reiche Bergwerksbesitzer von Rattenberg, veräußert wurden. Von 1508 bis 1512 gehörte Wildenwart vorübergehend dem nachmaligen Kardinal und Erzbischof von Salzburg Mathäus Lang von Wellenburg.

Über viele weitere, geschichtlich interessante Begebenheiten die Schloss und Gut Wildenwart betreffen, kann sich hier Jedermann gerne informieren.